
A promise of God
Der Herr ist mein Hirte
Psalm 23 beginnt mit Davids Bekenntnis, dass der Herr sein Hirte ist, deshalb wird ihm nichts mangeln. Aus dieser Beziehung fließt ein ganzes Bild von Versorgung, Ruhe, Führung und Trost durch das dunkelste Tal. Das Versprechen ist keine Liste von Besitztümern, sondern eine Person, deren Hirtenfürsorge die vertrauende Seele nichts fehlen lässt, was sie wirklich braucht.
“The LORD is my shepherd; I shall not want.”Psalm 23:1
What the promise is
David, selbst ein Hirte, stellt den Bundesherrn als seinen Hirten dar und zieht den Schluss: ihm wird nichts mangeln, er wird nichts Notwendiges entbehren. Was folgt, entfaltet diese Fürsorge. Der Hirte gibt Ruhe auf grünen Weiden und an stillen Wassern, er erquickt die Seele und führt auf rechten Wegen um seines Namens willen. Selbst durch das Tal der Todesschatten fürchtet das Schaf kein Übel, denn der Hirte ist gegenwärtig, sein Stecken und sein Stab sind Trost. Die Bildsprache beschreibt kein Leben ohne Gefahr, sondern unfehlbare Fürsorge darin; Güte und Barmherzigkeit folgen alle Tage und enden im Haus des Herrn für immer. Das Versprechen ist also die Genügsamkeit der Hirtenfürsorge Gottes: geführt, genährt, erquickt und begleitet zu werden von dem, der persönliche Verantwortung für seine Schafe übernimmt.
How to hold it honestly
„Nichts mangeln“ bedeutet nicht, dass du immer alles haben wirst, was du dir wünschst, oder ein Leben ohne das Tal; der Psalm geht direkt durch den Todesschatten. Das Nichts-mangeln ist die Genügsamkeit der Fürsorge des Hirten, nicht eine Garantie für Komfort, Reichtum oder die Abwesenheit von Verlust. Es sollte nicht als Versprechen gelesen werden, dass dunkle Täler vermieden werden, sondern nur, dass du nicht allein darin bist. Es ist auch kein Zauber gegen Trauer; David sah sich Feinden und dem Tod gegenüber. Ehrlich gelesen, leugnet es weder echte Not noch verweigert es echten Trost. Die Gewissheit ist tiefgründig: Durch jede Weide und jedes Tal hütet dich der Herr selbst, und Seine Gegenwart, nicht deine Umstände, ist der Grund, warum du nichts vermisst.
How it is Yes and Amen in Christ
Jesus nimmt diesen Psalm auf und wendet ihn auf sich selbst an, indem er erklärt, dass er der gute Hirte ist, der sein Leben für die Schafe hingibt. Die Fürsorge, auf die David vertraute, ist in Christus verkörpert, der die Verlorenen sucht, die Schwachen trägt und Seine eigenen beim Namen kennt. Er ging uns durch das Tal der Todesschatten voraus und ist auferstanden, sodass wir kein Übel fürchten müssen. Er erquickt unsere Seelen, führt uns auf Pfaden der Gerechtigkeit und bereitet einen Platz im Haus des Vaters, wo wir für immer wohnen werden. In Ihm ist das Hirtenversprechen ein vollendetes Ja: Der Herr, der unser Hirte ist, wurde zum Lamm, das geschlachtet wurde, und nun führt der lebendige Hirte seine Herde nach Hause.
Questions people ask
Bedeutet „ich werde nichts mangeln“, dass ich alles bekomme, was ich will?
Nein. „Nichts mangeln“ bedeutet, dass du unter der Fürsorge des Hirten nichts entbehren wirst, was du wirklich brauchst, nicht dass jeder Wunsch erfüllt wird. Der Psalm geht durch das Tal der Todesschatten, sodass er echte Not annimmt. Das Versprechen ist die Genügsamkeit der gegenwärtigen Hirtenfürsorge Gottes, die deine echten Bedürfnisse erfüllt, anstatt jeden Wunsch zu erfüllen.
Verspricht Psalm 23, dass ich dunkle Täler vermeiden werde?
Nein. Es verspricht Präsenz im Tal, nicht einen Weg darum herum. David geht ausdrücklich durch den Todesschatten, fürchtet aber kein Übel, weil der Hirte mit ihm ist. Der Trost liegt nicht darin, dass du dem Leiden entkommst, sondern dass du ihm niemals allein gegenüberstehst. Gottes begleitende Fürsorge, nicht die Abwesenheit von Gefahr, ist die wahre Gewissheit des Psalms.