
A fear not of God
Fürchte dich nicht, Maria
Eine junge Frau in Nazareth, verlobt, aber noch nicht verheiratet, geht an einem gewöhnlichen Tag umher, als der Engel Gabriel vor ihr steht und sie mit einem so gewichtigen Gruß anspricht, dass sie erschreckt ist und darüber nachdenkt. Bevor er ihr etwas anderes sagt, bevor die Nachricht kommt, die ihr ganzes Leben umgestalten wird, spricht er ihren Namen und sagt ihr, sie solle sich nicht fürchten.
“And the angel said unto her, Fear not, Mary: for thou hast found favour with God.”Luke 1:30
The moment
Marias Angst ist vielschichtig und sehr menschlich. Da ist der schiere Schrecken einer himmlischen Erscheinung, ein Wesen aus dem Himmel, das in eine Dorfküche einbricht. Aber da ist noch mehr darunter. Sie ist eine verlobte Jungfrau, und die Botschaft, die gleich kommen wird, wird sie vor ihrer Hochzeit schwanger machen, was sie der Schande, der möglichen Ablehnung durch Joseph und sogar der Strenge des Gesetzes aussetzt. Gabriels Gruß hat ihr gesagt, dass sie hochbegnadet ist, und Gnade von Gott hat nie ein einfaches Leben bedeutet. Auserwählt zu sein, bedeutet, für etwas Kostbares ausgesondert zu werden. Die Angst ist real, weil alles Gewöhnliche und Sichere über ihre Zukunft gerade dem Plan Gottes übergeben wird.
Why we need not fear
Gabriel beruhigt sie mit dem Grund für die Gnade, nicht eine Gnade, die sie von Schwierigkeiten befreit, sondern eine Gnade, die bedeutet, dass Gott sie mit Freude angesehen hat und sich ihr nähert. Angst kann abgelegt werden, denn derjenige, dessen Bote vor ihr steht, ist nicht gegen sie, sondern für sie, und das Kind, das sie tragen wird, ist der Beweis. Sie wird nicht benutzt und weggeworfen; sie wird eingeladen, ins Zentrum von Gottes Rettung der Welt zu treten. Wenn der Allmächtige sagt, dass sie Gnade bei ihm gefunden hat, verliert die Angst vor dem, was die Menschen tun könnten, ihre letzte Macht, denn das Urteil, das zählt, ist bereits zu ihren Gunsten gesprochen worden.
How Christ answers this fear
Die Antwort auf Marias Angst ist das Kind, das in ihr heranwächst. Gabriel beruhigt sie, indem er auf Jesus hinweist, dessen Name bedeutet, der HERR rettet, der Sohn des Höchsten, der für immer herrschen wird. Marias private Angst vor Schande und Gefahr wird in der enormen Barmherzigkeit, die sie tragen soll, verschlungen, denn die Rettung jeder verängstigten Person wird in ihrem Leib zusammengefügt. Derjenige, der Maria sagt, fürchte dich nicht, kündigt das Kommen desjenigen an, der zu Stürmen, zu den Sterbenden, zu den Trauernden sagen wird, fürchtet euch nicht. Ihr Ja zu Gott, ausgesprochen durch Angst, wird zur Tür, durch die die Furchtlosigkeit selbst in die Welt in Fleisch eintritt.
Questions people ask
Warum hatte Maria Angst in Lukas 1?
Maria war zuerst durch das Erscheinen des Engels Gabriel und durch seinen ungewöhnlichen Gruß beunruhigt. Darunter lag eine echte menschliche Angst: als verlobte Jungfrau könnte die Ankündigung einer Schwangerschaft Schande, Josephs Ablehnung und rechtliche Gefahr mit sich bringen. Gabriel sagt ihr, sie solle sich nicht fürchten, denn sie hat Gnade bei Gott gefunden, der sich ihr nähert, nicht gegen sie.
Was bedeutet es, dass Maria Gnade bei Gott gefunden hat?
Gnade bedeutet, dass Gott Maria mit Anmut und Freude angesehen hat und sie für eine zentrale Rolle in seinem Heilsplan ausgewählt hat. Es bedeutete keinen einfachen Weg; die Berufung würde kostspielig sein. Es bedeutete, dass Gott für sie und nahe bei ihr war, sodass die Angst vor dem, was die Berufung bringen könnte, unter dem größeren Gewicht seiner Gnade abgelegt werden konnte.