Fürchte dich nicht, sei stark und mutig: The Moment, and Why We Need Not Fear. An empty boat on calm water as light breaks through parting storm clouds.

A fear not of God

Fürchte dich nicht, sei stark und mutig

Joshua 1:9

Moses ist tot. Der Mann, der von Angesicht zu Angesicht mit Gott sprach, der das Volk aus Ägypten führte und vierzig Jahre durch die Wüste ging, ist weg, und das ganze Gewicht einer Nation lastet nun auf Joshua. Vor ihm liegt der Jordan und ein Land voller befestigter Städte. In diesen unmöglichen Morgen spricht Gott und befiehlt Mut und verspricht seine Gegenwart.

“Have not I commanded thee? Be strong and of a good courage; be not afraid, neither be thou dismayed: for the LORD thy God is with thee whithersoever thou goest.”Joshua 1:9

The moment

Joshua wird gebeten, in Schuhe zu treten, die niemand füllen kann. Moses war der Vermittler, der Gesetzgeber, derjenige, zu dem das Volk schaute, und jetzt werden sie stattdessen auf Joshua schauen, um zu sehen, ob der Gott Moses auch der Gott dieses Nachfolgers ist. Jenseits des Flusses warten befestigte Städte und ausgebildete Armeen, und die Erinnerung an eine frühere Generation, die Riesen sah und den Mut verlor, ist noch frisch. Die Angst ist real: die Angst vor Unzulänglichkeit, vor dem Vergleich mit Moses, vor der Führung eines ganzen Volkes in den Tod. Gottes wiederholter Befehl, stark zu sein, ist keine Zurechtweisung; es ist das zärtliche Drängen eines Vaters, der genau weiß, wie ängstlich sein Diener ist.

Why we need not fear

Gott sagt Joshua nicht, er solle den Mut in sich selbst finden. Er verankert den Befehl an einer Tatsache: der HERR, sein Gott, ist mit ihm, wohin er auch geht. Die Stärke ist keine Stimmung, die Joshua erzeugen muss, sondern eine Gegenwart, der er vertrauen muss. Der gleiche Gott, der das Meer teilte, der Moses nie im Stich ließ, hat sich nun Joshua für jeden Schritt über jede Grenze verpflichtet. Die Angst kann abgelegt werden, nicht weil die Städte klein sind, sondern weil der Gott, der mit ihm geht, größer ist als die Städte, und er hat versprochen, ihn niemals im Stich zu lassen oder zu verlassen.

How Christ answers this fear

Josuas Name ist die hebräische Form von Jesus, und beide bedeuten: der HERR rettet. Joshua führte Israel in ein irdisches Land; Jesus, der größere Joshua, führt sein Volk in die wahre Ruhe, die Kanaan nur abbildete. Wo Josuas Mut auf dem Versprechen beruhte: Ich bin mit dir, wird Jesus dieses Versprechen in Person, Immanuel, Gott mit uns, und er beendet seinen eigenen Auftrag an seine Jünger mit denselben Worten: Ich bin immer bei euch. Der Gläubige, der einer unmöglichen Berufung gegenübersteht, wird nicht gebeten, allein mutig zu sein. Der Hauptmann des Heils ist vorausgegangen, und er geht jeden Schritt des Weges mit.

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Welchen Fluss du auch immer heute Morgen ansiehst, welche Rolle du auch immer für zu klein hältst, der Befehl, stark zu sein, ist keine Forderung, dass du furchtlos sein sollst. Es ist eine Einladung, dein ganzes Gewicht auf den Einen zu lehnen, der mit dir geht und dich nicht verlässt. Sei stark, denn du bist nicht allein.

Questions people ask

Warum sagte Gott zu Joshua, er solle stark und mutig sein?

Joshua trat an die Stelle Moses, um Israel über den Jordan in ein Land mit befestigten Städten und feindlichen Armeen zu führen. Er sah sich enormem Druck und verständlicher Angst gegenüber. Gott befahl Mut nicht als bloße Willenskraft, sondern verankert in einem Versprechen: Er selbst würde mit Joshua sein, wohin er auch ging, sodass die Stärke aus Gottes Gegenwart und nicht aus Josuas eigener Fähigkeit kam.

Was bedeutet Josua 1,9 für uns heute?

Der Vers verbindet Mut mit Gottes bleibender Gegenwart und nicht mit unserer eigenen Stärke oder günstigen Umständen. Für einen Gläubigen, der einer gewaltigen Aufgabe gegenübersteht, bedeutet es, dass die Angst abgelegt werden kann, weil der gleiche Gott, der versprach, mit Joshua zu sein, uns in Christus versprochen hat, immer bei uns zu sein, bis ans Ende der Welt.

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