
A fear not of God
Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte
Johannes, ins Exil auf die felsige Insel Patmos verbannt, dreht sich um, um die Stimme zu sehen, die zu ihm spricht, und wird mit dem auferstandenen Christus in strahlender Herrlichkeit konfrontiert, Augen wie Feuer, Gesicht wie die Sonne in voller Stärke. Überwältigt fällt er zu seinen Füßen, als wäre er tot. Dann berührt ihn eine Hand, und der verherrlichte Herr spricht: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte.
“And when I saw him, I fell at his feet as dead. And he laid his right hand upon me, saying unto me, Fear not; I am the first and the last:”Revelation 1:17
The moment
Dies ist die Angst eines Mannes, der von Herrlichkeit überwältigt ist. Johannes hatte einst an Jesu Brust beim Abendmahl gelehnt, aber der Christus, den er jetzt sieht, ist transfiguriert über alles Menschliche hinaus, in ein strahlendes Gewand gehüllt, Sterne haltend, seine Stimme wie das Geräusch vieler Wasser. Der Anblick bricht ihn zusammen; er fällt wie tot, so wie schwaches Fleisch vor überwältigender Heiligkeit. Es gibt Angst darin, aber vielleicht auch die tiefere Furcht eines verbannten alten Mannes, der sieht, wie die Kirchen leiden, und sich fragt, wie die Geschichte endet, ob das Böse schließlich gewinnt. Die Vision ist fast unerträglich, weil sie so real ist. Derjenige, der vor ihm steht, ist keine Erinnerung, sondern der lebendige, regierende Herr, und Johannes hat nichts in sich, um in dieser Gegenwart zu bestehen.
Why we need not fear
Die gleiche Hand, die einst das Brot brach, greift herab und ruht auf dem gefallenen Mann, und die Worte beruhigen ihn: Ich bin der Erste und der Letzte, ich bin der, der lebt und tot war, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Die Angst kann abgelegt werden, denn derjenige, der die gesamte Geschichte, ihren Anfang und ihr Ende, in der Hand hält, ist derselbe, der gestorben ist und auferstanden ist und nun nicht mehr sterben kann. Er hält die Schlüssel des Todes selbst. Was auch immer Johannes über das Ende der Geschichte fürchtet, wird durch die Tatsache beantwortet, dass das Ende Christus gehört. Der Erste und der Letzte hat bereits den Tod durchschritten und ist für immer lebendig herausgekommen, und er ist nicht gegen Johannes, sondern berührt ihn.
How Christ answers this fear
Hier ist die Antwort auf die Angst nicht nur von Christus, sondern ist Christus selbst in seiner auferstandenen Herrlichkeit. Er ist der Erste und der Letzte, derjenige, der alles umspannt und sichert, und er beweist es, indem er derjenige ist, der tot war und jetzt für immer lebendig ist, die Schlüssel des Todes und des Grabes haltend. Jede Angst, die eine leidende Kirche benennen könnte, Verfolgung, Tod, der scheinbare Triumph des Bösen, wird in einem Herrn beantwortet, der das Grab überwunden hat und über das Ende der Geschichte herrscht. Die Berührung seiner Hand auf einem Mann, der wie tot gefallen ist, ist das Evangelium in einer einzigen Geste: der herrliche, lebendige Christus beugt sich zu dem Verängstigten und sagt: Weil ich lebe, fürchte dich nicht.
Questions people ask
Warum fiel Johannes in Offenbarung 1 wie tot?
Johannes sah den auferstandenen Christus in überwältigender Herrlichkeit, mit Augen wie Feuer und einem Gesicht wie die Sonne, Sterne haltend und mit einer Stimme wie das Geräusch vieler Wasser sprechend. Der Anblick solcher Heiligkeit brach ihn zusammen; er fiel zu Jesu Füßen, als wäre er tot, die schwache menschliche Reaktion auf unverhüllte göttliche Herrlichkeit. Christus legte dann eine Hand auf ihn und sagte: Fürchte dich nicht.
Was bedeutet ich bin der Erste und der Letzte in der Offenbarung?
Es ist ein Titel göttlicher Ewigkeit und Souveränität, der erklärt, dass Christus die gesamte Geschichte, ihren Anfang und ihr Ende, umspannt und sie sicher hält. Er untermauert dies, indem er hinzufügt, dass er tot war und jetzt für immer lebendig ist, die Schlüssel des Todes haltend. Für eine ängstliche, leidende Kirche bedeutet es, dass das Ergebnis der gesamten Geschichte vollständig dem auferstandenen Herrn gehört.