
A fear not of God
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir
Israel ist klein und ängstlich und sieht zu, wie Reiche wie Stürme am Horizont aufsteigen. Die Nationen zittern, schmieden Idole, um ihre Nerven zu beruhigen, und Gottes Volk fühlt sich wie ein Wurm, der zerquetscht werden soll. In diese schrumpfende Angst spricht Gott über seine Auserwählten, hält sie an der Hand und sagt ihnen, sie sollen sich nicht erschrecken.
“Fear thou not; for I am with thee: be not dismayed; for I am thy God: I will strengthen thee; yea, I will help thee; yea, I will uphold thee with the right hand of my righteousness.”Isaiah 41:10
The moment
Der Kontext ist einer geopolitischen Angst. Jesaja beschreibt Nationen im Aufruhr, einen Eroberer, der aus dem Osten kommt, und Idole, die von Menschen zusammengehämmert werden, die verzweifelt nach etwas suchen, an dem sie sich festhalten können. Vor diesem Hintergrund fühlen sich Gottes eigene Leute in ihrer Kleinheit akut, Exilanten und ein Überrest, die sich fragen, ob sie einfach mit allen anderen hinweggefegt werden. Die Angst ist nicht imaginär. Echte Armeen zerquetschen kleine Nationen, und die Geschichte ist übersät mit Völkern, die verschwunden sind. Aber Gott spricht zu seinem Diener inmitten dieser Verwundbarkeit, leugnet die Gefahr nicht, sondern stellt sich zwischen sein Volk und sie. Die Bedrohung ist echt, und ebenso ist die Hand, die jetzt um ihre schließt.
Why we need not fear
Das Versprechen türmt sich wie Steine unter einem Haus. Ich bin mit dir. Ich bin dein Gott. Ich werde dich stärken. Ich werde dir helfen. Ich werde dich unterstützen. Jeder Satz beantwortet eine andere Facette der Angst. Zu dem, der sich allein fühlt, sagt er: Ich bin mit dir. Zu dem, der sich schwach fühlt, sagt er: Ich werde dich stärken. Zu dem, der kurz davor ist zu fallen, sagt er: Ich werde dich mit der rechten Hand meiner Gerechtigkeit unterstützen. Die Angst kann abgelegt werden, denn es ist nicht der ängstliche, der festhalten muss; es ist Gott, der hält, und sein Griff ist gerecht und sicher.
How Christ answers this fear
Die Hand, die in Jesaja unterstützt, wird in den Evangelien zu einer Hand, die nach dem sinkenden Petrus greift, die Aussätzige berührt und schließlich an ein Kreuz genagelt wird, damit sie niemals loslässt. Christus ist Gott mit uns im Fleisch, der Diener, auf den Jesaja immer wieder hinweist, der die Angst der Welt in sich aufnimmt. Weil er am Kreuz verlassen wurde und in die Dunkelheit rief, können sein Volk die Worte hören: Ich bin mit dir, und wissen, dass es unzerbrechlich wahr ist. Der Gläubige wird nicht gebeten, Gott fest genug zu halten, um sicher zu sein. Christus hat festgehalten, und seine Gerechtigkeit, nicht unser Mut, hält uns aufrecht.
Questions people ask
Was bedeutet Jesaja 41,10?
Gott spricht Trost zu einem kleinen, ängstlichen Israel, das bedrohlichen Reichen gegenübersteht. Der Vers beantwortet Angst mit einer Reihe von Versprechen: Gott ist gegenwärtig, er ist ihr Gott, und er wird sie stärken, helfen und unterstützen. Der Punkt ist, dass Sicherheit nicht in Israels Stärke, sondern in Gottes gerechter Hand liegt, die sie festhält, sodass die Angst abgelegt werden kann.
Warum sagt Jesaja 41,10, fürchte dich nicht?
Sich zu erschrecken bedeutet, von einer Bedrohung gelähmt zu werden, die größer ist als man selbst. Israel sah mit Schrecken auf Reiche und Idole. Gott sagt, sie sollen sich nicht erschrecken, denn der entscheidende Faktor ist nicht die Größe der Gefahr, sondern seine Gegenwart und Hilfe. Er, ihr eigener Gott, wird sie persönlich stärken und unterstützen.