
The fruit of the Spirit
Mäßigung
Mäßigung ist Selbstbeherrschung, die vom Geist gegebene Kraft, deine Begierden zu meistern, anstatt von ihnen beherrscht zu werden. Es ist der innere Halt, der Nein zu dem sagt, was schadet, und Ja zu dem, was gut ist, und die Wünsche, Worte und Impulse an ihren richtigen Platz hält. Weit entfernt von freudlosem Zwang ist es die Freiheit einer Seele, die nicht mehr von jedem Verlangen herumgezogen wird.
“Meekness, temperance: against such there is no law.”Galatians 5:23
What it is
Mäßigung, das Wort der King James Bibel für Selbstbeherrschung, bedeutet die Meisterung der eigenen Wünsche und Impulse. Es ist die Fähigkeit, die Begierde zu regieren, anstatt von ihr regiert zu werden, die Zügel über das zu halten, was du isst, trinkst, sagst, willst und tust. Das Bild ist das eines Athleten im Training, der sich viele gute Dinge verwehrt, um einen größeren Preis zu gewinnen, oder einer starken Hand, die fest zugreift. Mäßigung verachtet das Verlangen nicht; sie ordnet es und hält jede Begierde an ihrem rechtmäßigen Platz und verweigert es, dass irgendeine zur Herrschaft wird. Sie berührt Essen und Trinken, Zorn und Sprache, Geld und Sexualität sowie den unruhigen Zug des Handys und der Menge. Dies ist nicht grimmige Willenskraft, sondern die gefestigte Freiheit eines Selbst, das endlich sein Eigen ist, nicht mehr versklavt von dem nächsten Verlangen.
How it grows
Hier ist das Paradox: Selbstbeherrschung wird letztlich nicht nur durch das Selbst erzeugt. Rohes Willensvermögen kann eine Weile durchhalten, aber es ermüdet und bricht, und oft verlagert es nur das Verlangen. Echte Mäßigung wächst, wenn der Geist dir neue Wünsche gibt, die die alten überwiegen, sodass das, was dich einst beherrschte, an Zugkraft verliert. Sie wächst, während du von Christus speist, bis Er befriedigender wird als das, wonach du greifst; ein Herz, das voller Ihn ist, wird nicht so leicht herumgezogen. Sie vertieft sich durch kleine tägliche Hingaben und ehrliche Abhängigkeit, indem du um Hilfe bittest, anstatt auf deine eigene Kraft zu vertrauen. Und wenn du scheiterst, lässt die Gnade dich ohne Verzweiflung zurückkehren. Du gewinnst Meisterschaft nicht durch festeres Greifen, sondern indem du mit einer größeren Liebe erfüllt wirst.
How you see it in Jesus
Jesus zeigte perfekte Selbstbeherrschung, wo immer das Verlangen ihn beherrschen könnte. Vierzig Tage ohne Nahrung, schwach vor Hunger, weigerte Er sich, Steine in Brot zu verwandeln auf die Herausforderung des Versuchers, und wählte Gehorsam über Verlangen. Ihm wurden die Reiche der Welt durch einen Abkürzungsweg angeboten, und Er lehnte sie ab, weil Er nicht bereit war, Komfort zum Preis der Anbetung zu kaufen. Als die Menschenmenge versuchte, Ihn unter ihren Bedingungen zum König zu machen, zog Er sich zurück, anstatt den Moment zu ergreifen. Im Garten schreckte Sein ganzes Wesen vor dem Kelch zurück, doch selbst diese Angst meisterte Er, indem Er nicht seinen Willen, sondern den des Vaters betete. Seine Zunge rutschte nie in ein nachlässiges oder grausames Wort, und sein Zorn, wenn er kam, war rein und richtig gerichtet. In Ihm siehst du Mäßigung makellos, ein Leben, das ganz frei ist, weil es ganz hingegeben war.
Questions people ask
Was bedeutet Mäßigung in der Bibel?
Mäßigung ist das Wort der King James Bibel für Selbstbeherrschung, die Meisterung deiner eigenen Wünsche und Impulse. Es bedeutet, die Begierde zu regieren, anstatt von ihr regiert zu werden, und einen festen, aber gesunden Halt an Dingen wie Essen, Trinken, Sprache, Zorn, Geld und Verlangen zu haben. Es ist nicht die Verleugnung, dass alle Freude falsch ist, sondern die Ordnung jeder guten Sache an ihren richtigen Platz, sodass kein Verlangen dein Herr wird.
Wie ist Selbstbeherrschung eine Frucht des Geistes, wenn sie von meinem Willen abhängt?
Das ist der Kern der Sache. Willenskraft allein ermüdet und versagt, und oft verbirgt sie das Verlangen nur, anstatt es zu heilen. Mäßigung ist Frucht, weil der Geist neue Wünsche wachsen lässt, die die alten überwiegen, und Christus befriedigender macht als das, was dich versucht. Du wählst immer noch und sagst immer noch Nein, aber die Kraft kommt vom Füllen, nicht vom Anstrengen. Gnade gibt die Stärke, die dein bloßer Wille nicht kann.